Symbolbild Verkündigungsteam zwischen Ort und Thema EKHN

Zwischen Parochie und Aufgabenorientierung

Diese Seite zeigt spielerisch auf, welche konzeptionellen Folgen es haben kann, wenn man sich im hauptamtlichen Verkündigungsteam eher parochial oder funktional aufstellt. Wobei weder das eine noch das andere per se besser oder schlechter ist. Die Beispiele sollen anregend sein für das Gespräch im Team. Es sind aber nur Beispiele und keine trennscharfen Konzeptionen. Sie können Ideen kombinieren und natürlich auch alles ganz anders machen. Viel Spaß beim Herausfinden / Probieren/ Spielen mit den Schiebereglern und Ihren Entdeckungen.


Interaktive Orientierung - 5 Reihen mit Überschriften

Gottesdienst

Zuständig für alle Gottesdienste im eigenen Sprengel.
Kanzeltausch, zentrale Gottesdienste, Sommerkirche
Jede:r hält im ganzen NBR Gottesdienste. Für besondere Gottesdienstarten gibt es Spezialist:innen.
Gottesdienstorte sind profiliert. Das zuständige Team verantwortet dort die Gottesdienste.
örtliche Orientierung,
parochial
Orientierung an Aufgaben,
funktional

Seelsorge & Besuche

Seelsorgebezirke klassich
Seelsorgebezirke und Besuchsdienstkreis
Nachfrageorientierte Seelsorgebezirke und zentraler Besuchsdienst
Seelsorge-Spezialist:innen bieten professionelle Begleitung
örtliche Orientierung,
parochial
Orientierung an Aufgaben,
funktional

Kasualien

Klassische Sprengelzuständigkeit
Rotationsmodelle und Dienstwochenenden
Spezialisten
Wahl durch Gemeindeglieder
örtliche Orientierung,
parochial
Orientierung an Aufgaben,
funktional

Konfiarbeit

Sprengelbezogen unterschiedlich
Gemeinsame Konfifreizeiten
Ein Kurs für den NBR
Konfis sammeln Credits
örtliche Orientierung,
parochial
Orientierung an Aufgaben,
funktional

u18

Kindergottesdienst vor Ort und Treffen der Konfiteamer:innen
Zentraler Kinderbibeltag und gemeinsame Jugendfreizeit
Konfi3 für den NBR und zentraler Jugendtreff
Kinderkathedrale und Jugendkirche
örtliche Orientierung,
parochial
Orientierung an Aufgaben,
funktional

Tipps zur Nutzung

Sie können diese Seite 

  • für sich alleine nutzen
    • zum spielerischen Entdecken von Möglichkeiten
    • zur Selbstklärung: Welche Konzepte kenne ich? Wo fühle ich mich wohl?
  • im Verkündigungsteam verwenden:
    • Jede:r stellt auf dem eigenen Laptop, die Regler so, wie er oder sie es am besten fände.
    • Austausch im Team - Wo sind wir uns einig? Wo gibt es große Differenzen?
    • evtl. die Seite als Einstieg zur eigenen Konzeptentwicklung verwenden.
  • im Leitungsorgan des Nachbarschaftsraums oder anderen größeren Gruppen einsetzen:
    • Eine Kategorie wird ausgewählt (Beamer) und die vier Kreise vorgestellt (Vorlesen, Slider eins nach rechts, vorlesen, …)
    • Auf dem Boden sind vier Markierungen angebracht. Auf der einen Seite liegt ein Zettel mit “parochial” auf der anderen mit “funktional”
    • Alle stellen sich auf ihre Lieblingsposition
    • Wahrnehmen, wie die Verteilung im Raum ist.
    • Jede Teilgruppe bespricht sich untereinander, warum sie hier stehen und teilt das dann der Gesamtgruppe mit.
    • Rückkehr in den Stuhlkreis - Austausch über das Arbeitsfeld - evtl. Brainstormin: Was wäre noch alles möglich.
    • evtl. Vereinbaren der Grundrichtung und des weiteren Vorgehens

Die Seite ist dabei ein Einstieg in die Konzeptentwicklung. Der Weg zum fertigen Konzept bleibt danach ein komplexer Vorgang. Zumeist empfiehlt sich eine Sozialraumerkundung durchzuführen, einen Blick auf die Mitglieder und deren Bedürfnisse zu werfen, sich über die Arbeits- und Frömmigkeitsstile im Team auszutauschen und bei all dem, die vorhanden Ressourcen nicht zu vergessen.

Zentren, Transformationsunterstützende und IPOS begleiten sie dabei gerne auf ihre je eigene Weise auf dem Weg zu den Lösungen, die zu ihnen und ihrem Nachbarschaftsraum passen.